10 Dinge, die Sie zu Lebzeiten regeln sollten
Viele Menschen möchten ihre Angehörigen im Todesfall entlasten, wissen aber nicht,
wo sie anfangen sollen. Bereits wenige Vorbereitungen können später viel Stress,
Zeit und Kosten ersparen.
- Patientenverfügung erstellen
- Vorsorgevollmacht hinterlegen
- Testament prüfen oder erstellen
- Bestattungswünsche schriftlich festhalten
- Versicherungsunterlagen ordnen
- Passwörter dokumentieren
- Wichtige Ansprechpartner notieren
- Familienunterlagen zusammenstellen
- Finanzielle Vorsorge treffen
- Mit Angehörigen offen sprechen
Ein offenes Gespräch zu Lebzeiten ist oft die größte Entlastung für die Hinterbliebenen.
Was ist nach einem Todesfall zuerst zu tun?
Tritt ein Todesfall ein, stehen Angehörige häufig unter Schock. Deshalb empfehlen
wir, sich zunächst auf die wichtigsten Schritte zu konzentrieren.
Bei einem Todesfall zuhause:
- Hausarzt oder ärztlichen Bereitschaftsdienst verständigen
- Todesbescheinigung ausstellen lassen
- Nächste Angehörige informieren
- Bestatter kontaktieren
Benötigte Unterlagen:
- Personalausweis
- Geburtsurkunde
- Heiratsurkunde
- Scheidungsurteil oder Sterbeurkunde des Ehepartners
- Versicherungspolicen
Wir empfehlen, diese Dokumente bereits zu Lebzeiten an einem festen Ort aufzubewahren.
Wie lassen sich Bestattungskosten reduzieren?
Eine würdevolle Bestattung muss nicht zwangsläufig teuer sein.
Durch frühzeitige Planung lassen sich viele Kosten reduzieren.
- Bestattungsvorsorge abschließen
- Leistungen individuell auswählen
- Preise verschiedener Friedhöfe vergleichen
- Digitale Traueranzeigen ergänzend nutzen
- Frühzeitig Rücklagen bilden
Die wichtigste Regel lautet: Nicht erst im Trauerfall über Kosten nachdenken,
sondern rechtzeitig vorsorgen.
Der digitale Nachlass
Viele Menschen hinterlassen heute nicht nur persönliche Gegenstände,
sondern auch digitale Konten, Fotosammlungen und Online-Abonnements.
Dazu gehören unter anderem:
- E-Mail-Konten
- Soziale Netzwerke
- Streaming-Abonnements
- Cloud-Speicher
- Online-Banking-Zugänge
- Digitale Fotos und Dokumente
Unser Tipp: Erstellen Sie eine Passwortliste und hinterlegen Sie diese
an einem sicheren Ort oder bei einer Vertrauensperson.
Die fünf häufigsten Fehler bei der Bestattungsvorsorge
- Gar keine Vorsorge treffen
- Die Familie nicht informieren
- Unterlagen verstreut aufbewahren
- Kosten unterschätzen
- Digitale Konten vergessen
Die meisten Probleme entstehen nicht durch fehlende Wünsche,
sondern dadurch, dass niemand davon wusste.
Mit einem Augenzwinkern
Tipps fürs Sterben haben wir nicht – für alles danach schon.
Der Tod gehört zum Leben. Darüber zu sprechen fällt vielen Menschen schwer.
Dabei zeigt unsere Erfahrung: Wer frühzeitig plant, nimmt seinen Angehörigen
später eine große Last ab.
Lieber heute vorsorgen als morgen überraschen.